Oberschenkelstraffung

Die meisten Frauen wünschen sich feste und schlanke Beine! Schlaffe Oberschenkel können nicht nur kosmetisch störend sein, sondern auch medizinische Probleme (u.a. Wundreiben der Oberschenkelinnenseiten, Ekzeme) hervorrufen. Wenn sich Ihre Problemzone mit Sport und Diäten nicht verbessern lässt, kann Sie eine Oberschenkelstraffung wieder in Form bringen.
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Bei der Oberschenkelstraffung werden an den Oberschenkelinnenseiten Haut- und Gewebeüberschüsse chirurgisch entfernt. Eine erschlaffte Haut an den Oberschenkeln ist oft die Folge eines größeren Gewichtsverlustes oder auch ein Zeichen des natürlichen Alterungsprozesses. Oftmals handelt es sich bei der Hauterschlaffung um ein rein kosmetisches Problem. Manchmal kann die Haut an der Oberschenkelinnenseite aber auch unangenehm aneinander reiben, wodurch entzündliche Hautreizungen entstehen können. In solchen Fällen kann eine Oberschenkelstraffung das Mittel der Wahl sein!

Die Schnittführung richtet sich nach dem Ausmaß des Gewebeüberschusses und beschränkt sich entweder auf die Leiste und Gesäßfalte, oder verläuft über die gesamte Oberschenkelinnenseite. Hier gilt: Je länger die Narbe, desto effektiver und größer das mögliche Straffungsausmaß. Die Narbe erstreckt sich im Regelfall jedoch nie über die Knieinnenseite hinaus. Um ein besseres Ergebnis erzielen zu können, wird eine begleitende Fettabsaugung empfohlen.

Besteht ein überschüssiges Fettgewebe an den Oberschenkelaußenseiten, handelt es sich um eine sogenannte Reiterhose. Diese kann mit einer Fettabsaugung oder bei Bedarf auch kombiniert im Rahmen einer Oberschenkelstraffung entfernt werden.

In selteneren Fällen besteht ein Lipödem. Dabei handelt es sich um eine krankhafte Schwellung von Fettzellen, die durch eine Druckempfindlichkeit und schnell auftretende Blutergüsse (blaue Flecken) charakterisiert ist. Wie bei der Reiterhose, ist auch hier ist die Fettabsaugung die chirurgische Therapie der Wahl.

Die Oberschenkelstraffung wird in Vollnarkose durchgeführt und ist mit einem ein- bis zweitägigem stationären Aufenthalt verbunden. Nach dem Eingriff ist das Tragen von Kompressionswäsche für eine schnellere Abschwellung und Geweberegeneration wichtig. Für die Wundnaht verwende ich stets Fäden, die nicht gezogen werden müssen. Bei der Nahtentfernung werden lediglich die Knöpfe an beiden Wundrandenden gekappt, der Rest löst sich von selbst auf. Diese Nahttechnik ist gewebeschonender und sorgt für unauffälligere Narben.

Auf einen Blick

Narkose

Eingriff in Vollnarkose

OP-Dauer

2 bis 3 Std.

Aufenthalt

1-2 Nächte stationär

Nahtentfernung

nach 14 Tagen

Arbeitsfähig

je nach Tätigkeit 2 Wochen

Sportkarenz

für 6 Wochen

Kosten

ab 4.900 Euro

Die Kosten der Oberschenkelstraffung richten sich nach dem Ausmaß der geplanten Operation. Sie beinhalten, neben den Kosten für Narkose und Operation, auch die stationäre Behandlung in der Klinik, die Kompressionswäsche sowie die ambulanten Nachkontrollen in der Ordination.

Ich führe die Oberschenkelstraffung regelmäßig und mit größter Routine durch. Welche Methode die richtige für Sie ist, wird in einem ausführlichen präoperativen Aufklärungsgespräch erörtert und gemeinsam mit Ihnen entschieden.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, Sie vollumfänglich zu informieren. Für das persönliche Gespräch nehme ich mir ausreichend Zeit und gehe dabei einfühlsam auf all Ihre Fragen ein.

Ich freue mich Sie in meiner Sprechstunde begrüßen zu dürfen!

FAQ

Was muss ich vor einer Straffungsoperation beachten?

Vor jeder Straffungsoperation ist ein stabiles und haltbares Körpergewicht wichtig. Eine Gewichtsveränderung (von mehr als 5 kg) nach der Operation führt zu einer Verschlechterung des Operationsergebnisses.

Eine übliche präoperative Vorbereitung, wie etwa eine Blutabnahme und gegebenenfalls auch das Absetzen von gerinnungshemmenden Medikamenten, wird vor der Operation mit Ihnen besprochen. Je nach Ihrem gesundheitlichen Status, könnten zusätzlich ein EKG, ein Lungenröntgen und eine interne Freigabe notwendig sein.

Um das Komplikationsrisiko zu minimieren, sollten Raucher mindestens 2 Wochen vor und 3 Wochen nach der OP das Rauchen pausieren.

Straffung mit oder ohne Fettabsaugung?
Bei der Fettabsaugung wird die Gewebedicke reduziert. Ich empfehle, jede Straffungs-OP mit einer Fettabsaugung zu kombinieren. So können bestehende, überschüssige Fettreserven entfernt und eine harmonische Kontur geschaffen werden. Eine begleitende Fettabsaugung garantiert ein besseres Endergebnis.
Wie lange hält das Ergebnis nach so einer Operation an?
Das Straffungsergebnis ist dauerhaft. Der natürliche Alterungsprozess und Gewichtsschwankungen können nach vielen Jahren eine erneute Erschlaffung des Gewebes bewirken, dieses jedoch in einem wesentlich geringeren Ausmaß.
Wie sichtbar sind die Narben nach einer Straffungsoperation?

Der Prozess der Narbenheilung dauert etwa 12 Monate. In dieser Phase ist die Narbe rötlich, danach sollte sie jedoch verblassen. Ich verwende eine spezielle Nahttechnik, die ebenso dafür sorgt, dass die Wunden unauffällig abheilen können. Des Weiteren erhalten Sie von mir wertvolle Tipps darüber, wie Sie eine dezente Narbenheilung unterstützen können.

Dennoch gibt es Patienten, die zu einer unschönen breiten oder erhabenen Narbenbildung neigen. In solchen seltenen Fällen werden natürlich entsprechende präoperative Vorkehrungen getroffen. Sollten sich trotz vorbeugender Maßnahmen unschöne Narben bilden, können diese nach etwa einem Jahr problemlos unter Lokalanästhesie korrigiert werden (siehe dazu Narbenkorrektur).

Was muss ich nach der Operation beachten?
  • Die Wunden sollten bis zur Nahtentfernung trocken gehalten werden.
  • Das konsequente Tragen der Kompressionswäsche ich wichtig, um einerseits einer übermäßigen Gewebeschwellung entgegenzuwirken und andererseits ein schöneres Ergebnis zu erhalten.
  • Nach der Nahtentfernung müssen die Narben eingecremt werden. Eine Woche später leite ich die Patienten zur Narbenmassage an.
  • Die Narben sollten ein ganzes Jahr lang mittels Sonnencreme LSF 50+ vor der Sonne bzw. einer Hyperpigmentierung (dunkle Verfärbung) geschützt werden.